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Ob Unterhaltungselektronik oder Photovoltaik: Das rare Technologiemetall Gallium ist für nahezu alle Boom-Branchen unverzichtbar.

Eigenschaften

Gallium ist ein weiches, silber bis hellblau glänzendes Metall mit einer Dichteanomalie: In flüssigem Zustand ist es schwerer und dichter als im festen Zustand. Es hat einen extrem niedrigen Schmelzpunkt und verflüssigt sich schon bei etwas höheren Zimmertemperaturen.

Im festen Zustand zeigt das Metall eine Reihe von Eigentümlichkeiten: Zwar ist es relativ weich, aber kompakte Stücke zerfallen bei starker mechanischer Belastung in feine, scharfe Splitter. Im flüssigen Zustand bildet Gallium auf der Haut leicht einen grauen Schmierfilm – ebenso in den Augen. Der ungeschützte Kontakt mit dem Metall sollte daher vermieden werden. Chemisch verhält sich das begehrte Technologiemetall ähnlich wie Aluminium oder Zink.

Gewinnung

Gallium ist eine echte Rarität. Sein Anteil an der Bildung der Erdkruste liegt bei 0,0008 Gewichtsprozent. Das Metall kommt in der Natur niemals ungebunden vor und ist meist mit Zink-, Germanium– und Aluminium-Erzen vergesellschaftet. Gewonnen wird es als Nebenprodukt bei der Produktion von Zink und Aluminium: Bei der Aufbereitung von Bauxit – einem Aluminium-Erz – scheidet sich Gallium aus einer Natriumaluminat-Lösung an mit Quecksilber überzogenen Eisenkathoden ab. Mithilfe elektrolytischer Raffination wird anschließend hochreines Gallium produziert. Pro Tonne Bauxit können im besten Fall 60 Gramm Gallium gewonnen werden. Mehr als 90 % der Produktion werden zu Verbindungen wie Galliumarsenid weiterverarbeitet.

Expertentipp

„Obwohl sich der Preis von Gallium in den vergangenen Monaten von einem Tiefpunkt zum nächsten entwickelt hat, besitzt das Metall außerordentliches Potenzial – beispielsweise im Kontext einer neuen, vom amerikanischen Nasal Research Lab entwickelten Solarzelle unter Verwendung von Gallium-Indium-Phosphid (GaInP).

Wegen des geringen Preises ist der Zeitpunkt für einen Ankauf jetzt äußerst günstig. Gleich mehrere maßgebliche Marktstudien unterschiedlicher Institutionen kommen zu dem gleichen Ergebnis: In den kommenden Jahren drohen mit großer Wahrscheinlichkeit Versorgungsengpässe. Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung prognostiziert bis 2030 einen weltweiten Bedarf, der sechsmal so hoch ist wie heute.“

Was spricht für den Kauf von Gallium?

  • extrem rar und entsprechend kostbar – substantiell für zahlreiche Zukunftstechnologien
  • vielseitig einsetzbar – LED-Technologie setzt sich derzeit flächendeckend durch
  • Preisniveau wird in absehbarer Zeit anziehen
  • antizyklische Kaufentscheidungen zahlen sich langfristig aus

Was spricht gegen den Kauf von Gallium?

  • Konjunkturabhängige Nachfrage sorgt für Preisschwankungen
  • Entwicklung der Automobilindustrie ist nicht langfristig vorhersehbar
  • Geopolitische Verwerfungen beeinflusst Kurs (Krim-Konflikt)
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