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Schon kleine Mengen dieses Technologiemetalls sorgen für große Innovationen: Hafnium macht Computer schneller, Flugzeugteile robuster und Kernkraftwerke sicherer.

Eigenschaften

Hafnium ist ein silbrig-weiß glänzendes, gut verformbares Metall. Seine physikalischen Eigenschaften hängen stark von eventuellen Zirconium-Verunreinigungen ab. Besitzt es einen hohen Reinheitsgrad, ist es vergleichsweise weich, biegsam und damit gut zu bearbeiten. Je mehr Spuren von Sauerstoff, Stickstoff und Kohlenstoff es aufweist, desto spröder ist es. In kleinteiliger Form erweist es sich als sehr reaktionsfähig.

An der Luft bildet Hafnium eine dünne, passivierende Oxidschicht aus, die das Metall vor Korrosion schützt. Pulverförmiges Hafnium dagegen verbrennt an der Luft. Hafnium ist extrem temperaturbeständig und gilt als äußerst robust gegenüber Basen und Säuren.

Gewinnung

Mit einem Gehalt von 5,6 ppm an der kontinentalen Erdkruste kommt Hafnium ungefähr mit der gleichen Häufigkeit vor wie Gold oder Quecksilber. Im Jahr 2014 lag die Weltjahresproduktion des gefragten Strategiemetalls bei ca. 80 Tonnen. Die globalen Hafnium-Reserven werden allerdings auf mehr als 1 Million Tonnen geschätzt. Ein Großteil stammt heute aus Australien und Südamerika.

Die Gewinnung von Hafnium ist extrem aufwendig: Es kommt ausschließlich als Fremdbeimengung in Zirconium-Mineralen wie Zirkon und Alledeit vor und ist schwer von diesen zu trennen. Bei der Erzaufbereitung wird Hafnium durch Ionenaustauschverfahren extrahiert und anschließend durch Vakuumdestillation gereinigt.

Expertentipp

„Bei Hafnium konnten wir in den vergangenen Monaten eine sehr positive Entwicklung beobachten: Der Preis ist seit Beginn des Jahres um ca. 30 % gestiegen. Eine Ursache dafür ist der nach wie vor anhaltende Boom in der Flugzeugindustrie, die auf Superlegierungen mit Hafnium-Beteiligung angewiesen ist.

Wie jedes Technologiemetall ist die Nachfrageentwicklung bei Hafnium sehr eng an die Konjunktur der verarbeitenden Branchen gekoppelt. Entwickelt diese sich positiv, zieht sie den Preis für den Rohstoff mit nach oben. Da allein Boeing für die Zeit bis 2033 mit einem Bedarf von mehr als 36.000 neuen Passagier- und Frachtjets rechnet, bestehen für Käufer gute Chancen, von den zu erwartenden Verfügbarkeitsengpässen zu profitieren.“

Was spricht für den Kauf von Hafnium?

  • positive Preisentwicklung
  • ausreichend potentielle Rohstoffreserven vorhanden
  • gute Prognosen für Flugzeugindustrie
  • wichtig für zahlreiche Schlüsseltechnologien

Was spricht gegen den Kauf von Hafnium?

  • vergleichsweise kleine globale Fördermenge
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